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Aller Anfang ist schwer - das richtige Gerät finden

  • Autorenbild: Cassie
    Cassie
  • 24. Mai 2021
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Mai 2021


Du bist also soweit, der E-Zigarette eine Chance zu geben und so eventuell mit dem Rauchen aufzuhören? Du hast schon in diversen Online-Shops oder vielleicht auch schon vor Ort im Dampfshop gestöbert, weißt aber absolut nicht, wie und womit Du anfangen solltest? Nun siehst Du Dich jedoch Hunderten verschiedenen Geräten gegenüber, hörst Begriffe wie "ML" oder "DL", Dir schwirrt der Kopf von all den Watt-Angaben, Coils, Pod-Systemen und Liquid-Varianten?


Lass Dich von dem riesigen Angebot nicht einschüchtern oder verunsichern. Nachdem Du einige Geräte und Geschmäcker getestet hast, weißt Du irgendwann ziemlich genau, was Deine Vorlieben beim Dampfen sind: Welche Geschmacksrichtungen beim Liquid Du magst, wie lange der Akku Deiner Dampfe halten soll, wieviel Liquidkapazität Du über den Tag brauchst, welche Zugstärke und welche Handhabung Du beim Dampfen bevorzugst und welches Gerät oder welcher Verdampfer Dir den besten Geschmack bringt.


ML oder DL - der feine Unterschied

Für den Anfang genügt ein günstiges Gerät ohne viel Schnick-Schnack, das einfach in der Handhabung ist, jedoch einen recht guten und authentischen Geschmack hervorbringt, damit Du einen guten Eindruck der verschiedenen Aromen bekommen kannst. Du solltest lediglich entscheiden, ob Du viel oder wenig Dampfentwicklung bevorzugst, da diese Komponente und die Zugstärke wesentliche Merkmale der zwei unterschiedlichen Geräte-Typen sind. Zum einen gibt es die ML-Geräte (Mouth-to-lung), die vom Zug- und Dampfverhalten her der klassischen Zigarette nachempfunden sind. Bei diesen Geräten zieht man den Dampf in den Mund und anschließend ruckartig in der Lunge (auch "Backendampfen" genannt). Die ML-Geräte sind meist schmale Sticks in Pod-System-Format, Nachfüllpackungen sind mittlerweile auch an Tankstellen erhältlich.

Die DL-Geräte (Direct-Lung) hingegen sind vom Zugverhalten her eher einer klassischen Shisha nachempfunden, wobei der Dampf direkt von der E-Zigarette in die Lunge gezogen wird und es zu einer deutlich höheren Dampfentwicklung kommt. Für viele macht gerade der viele Dampf den Spaßfaktor beim Vaping aus.


Erste Schritte

Du kannst Dich auf keine von beiden Varianten festlegen ohne sie nicht ausgiebig getestet zu haben? Auf dem Markt gibt es viele erschwingliche Anfänger-Kits, die das Austesten beider Varianten möglich machen. Ich habe mit einer my.blu Pod-Zigarette und dem eGo AIO-Kit von Joyetech gestartet. Obwohl die my.blu geschmacklich sehr gut ist, fehlte mir der viele Dampf und der Throat-Hit (das kratzige Nikotingefühl im Hals) war für meine Bedürfnisse zu stark. Die eGo von Joyetech hingegen gehört seit Jahren zu den beliebtesten und preislich erschwinglichsten Einsteiger-Kits der Szene. Geschmacklich ist sie für den Anfang wirklich gut und transportiert ausreichend die verschiedensten Aromen, durch die man sich als Einsteiger so durchtestet. Der Akku ist schnell aufgeladen und auch die Ersatzteile (Coils und Gläser) sind recht günstig nachzukaufen. Mit der eGo bekommt man ein erstes Gefühl dafür, wie viel Spaß eine hohe Dampfentwicklung machen kann und hat immer eine gute Übersicht über Akkustand und Liquidfüllmenge.



Gute Starter-Kits sind online und vor Ort schon zwischen 10 und 20 Euro zu erstehen, sodass es auch durchaus möglich ist, zwei verschiedene Varianten zu testen und sich anschließend für eine zu entscheiden. Hat man sich einmal auf einen Gerätetypen festgelegt, gibt es dutzende Möglichkeiten, sich geschmacklich und leistungsmäßig zu verbessern indem man sich ein hochwertigeres Gerät zulegt. Eine solche Investition lohnt aber nur, wenn man tatsächlich Gefallen am Dampfen gefunden hat und dabei bleiben möchte. Denn nur dann lässt sich auch langfristig Geld sparen, auch wenn man ein teureres Gerät kauft. Spart man sich die horrenden Kosten für Zigaretten, so werden sich die Kosten für eine teure E-Zigarette mit der Zeit relativieren, da man dafür lediglich die austauschbaren Coils alle paar Wochen wechseln muss.


Nun solltest Du eine ungefähre Vorstellung davon haben, wonach Du Ausschau halten solltest. Viele Online-Shops bieten Starter-Kits an, die Du nach Preisen oder Kundenbewertungen filtern kannst. Vertraue bei der Auswahl auf die Community - meist sind hilfreiche Rezensionen dabei, an denen Du Dich als Anfänger orientieren kannst. Sobald Du Dein Gerät in den Händen hälst, kann es fast losgehen. Nur was füllen wir da rein? Liquid mit oder ohne Nikotin? Was bedeutet das Mischverhältnis PG/VG? Welche Nikotinstärke soll ich nehmen? Was sind Aromen und was Liquids? Mehr zu den fantastischen Möglichkeiten im Bereich Liquid erfährst Du im nächsten Beitrag.







 
 
 

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